Kultur & Theater in Celle

Schlosstheater Celle

Open Air im Innenhof des Schlosses:

Am Ende kommt der Sommer doch noch in Schwung. Mit dem  Musical

 DER KLEINE HORRORLADEN 

- jetzt sogar Open Air und auf noch größerer Bühne. Tiana Kruškić lässt als mörderisch hungrige Pflanze mit Ihrer Band das Schloss tanzen. Wir lassen nichts ausfallen. Deshalb rockt bis Mitte September das Schlosstheater den Innenhof,

So viel Plätze wie sonst haben wir leider nicht. Deshalb empfehlen wir frühzeitige Kartenreservierung. Man soll kommen, wenn's am Schönsten ist.

Der Blumenladen von Mr. Mushnik läuft schlecht. Seymour, sein linkischer Angestellter, beschäftigt sich mit der Zucht merkwürdiger Pflanzen und ist heimlich in die Kollegin Audrey verliebt. Erst als Seymour eine seltsame, schnell wachsende Pflanze, die er unter ominösen Bedingungen erstanden hat, ins Fenster stellt, kommt der Aufschwung.


Audrey Zwo, wie Seymour die Pflanze nach seiner Angebeteten benannt hat, wird zum Kundenmagnet. Alle wollen einen Ableger haben. Als aber klar wird, dass Audrey Zwo mit ein bisschen Menschenblut als Nahrung nicht mehr zufrieden ist und ganze Leiber verschlingt, kippt die Situation.


DER KLEINE HORRORLADEN ist ein wunderbar schräges, schwarzhumoriges Musical um menschliche Abgründe, fleischfressende Pflanzen, gruselige Werbegags und pflanzliche Aliens mit Weltherrschaftsdrang - groovige Unterhaltung mit Schwung. Aber Vorsicht: die Pflanze hat Hunger!

Premiere:  Freitag 21. August 2021

Steinhorster Lesesommer 2020


Das Bomann Museum Celle


IRRE WELTEN oder: Eberhard Schlotter und die Wirklichkeit

24.05.2020 - 10.01.2021


Die bisher nur vereinzelt gezeigten Bilder der 70er Jahre versammelt eine Ausstellung der Eberhard Schlotter Stiftung im Bomann-Museum Celle nun in ihrer neuen Ausstellung unter dem Titel "Irre Welten". Das wegweisende Werk dieser Schaffensphase, "Das dritte Programm", stellt bereits 1969 die Motive und Darstellungsweisen vor, die der Künstler im folgenden Jahrzehnt bis zum Äußersten durchexperimentierte. In ständiger Perfektionierung seiner Fähigkeiten gelangte er zu solcher Meisterschaft, dass er malen konnte, was immer er wollte. Er war Schöpfer und Zerstörer seiner eigenen Welten in einem Reich unendlicher Möglichkeiten. Hier zeigt uns Schlotter, wozu Kunst fähig ist.


Verlängert:

Die 60er zwischen Aufbruch und Alltag

08.11.2019 - 11.10.2020

Kalter Krieg und heißer Beat

Flower Power, 68er-Bewegung, Beatles, Woodstock, Farbfernsehen und Mondlandung - das verbindet man gemeinhin in den alten Bundesländern bzw. der damaligen Bundesrepublik mit den 1960er Jahren. Bilder von Aufbruch und Protest der Jugend, besonders der Studenten in den Großstädten, haben sich tief in das kollektive Gedächtnis eingegraben.

Ab 24. Mai:

Irre Welten - oder: Eberhard Schlotter und die Wirklichkeit

Die bisher nur vereinzelt gezeigten Bilder der 70er Jahre versammelt eine Ausstellung der Eberhard Schlotter Stiftung im Bomann-Museum Celle nun in ihrer neuen Ausstellung unter dem Titel "Irre Welten". Das wegweisende Werk dieser Schaffensphase, "Das dritte Programm", stellt bereits 1969 die Motive und Darstellungsweisen vor, die der Künstler im folgenden Jahrzehnt bis zum Äußersten durchexperimentierte. In ständiger Perfektionierung seiner Fähigkeiten gelangte er zu solcher Meisterschaft, dass er malen konnte, was immer er wollte. Er war Schöpfer und Zerstörer seiner eigenen Welten in einem Reich unendlicher Möglichkeiten. Hier zeigt uns Schlotter, wozu Kunst fähig ist.

Diese Woche

23.05.2020ABGESAGT - MUFO: Woher kommt das Mehl? Kleine Brote backen24.05.2020ABGESAGT - Führung: Von Valentin Ruths bis Dirk Huisken - die Entwicklung der Heidemalerei über 150 Jahre

Nächste Woche:

27.05.2020ABGESAGT - Abenteuer Archiv27.05.2020ABGESAGT - Abenteuer Archiv27.05.2020ABGESAGT - Museums-Melange: Ein kurzer Streifzug durch die Celler Stadtgeschichte


Suche nach Herkunft: NS-Raubkunst im Bomann-Museum?! 

Seit März 2016 erforscht das Bomann-Museum mit Unterstützung des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste die Herkunft seiner Sammlungszugänge aus der NS-Zeit. Provenienzforschung war schon immer Teil der musealen Arbeit, wird aber seit 1998 besonders für alle Objekte durchgeführt, die zwischen 1933 und 1945 ihren Besitzer wechselten. Hintergrund ist die Washingtoner Erklärung von 1998, in der 44 Staaten die Absicht bekräftigten, Maßnahmen zur Auffindung unrechtmäßig entzogener Kulturgüter zu unternehmen und faire Lösungen mit den zumeist jüdischen Opfern oder ihren Nachkommen zu finden. Entsprechend der Vielseitigkeit der Celler Sammlung sind sehr unterschiedliche Objektgruppen zu untersuchen. Dabei ist detektivischer Spürsinn gefragt, um die Herkunft so weit wie möglich zu klären. Dies kann sehr zeitintensiv sein und nicht immer gelingt unmittelbar eine lückenlose Rekonstruktion der Objektbiografie. Zahlreiche Quellen sind dabei zu sichten: angefangen von den Spuren auf dem jeweiligen Objekt über die Dokumentation im eigenen Haus bis hin zu Unterlagen in Archiven im In- und Ausland. Die Ausstellung vermittelt einen Überblick über Ergebnisse aus drei Jahren Forschungsarbeit. Sie beleuchtet sowohl die Zugänge aus lokalem, jüdischen Besitz nach 1933 als auch Erwerbungen aus dem Kunsthandel. Darunter konnten bisher mehrere Objekte identifiziert werden, die infolge des systematischen NS-Kunstraubs in Europa enteignet wurden, unter anderem in den Niederlanden und Frankreich. Zwei 1943 erworbene Gemälde gehörten zuvor zur Sammlung des HitlerFotografen Heinrich Hoffmann. Diese und weitere Fälle sowie die spannenden Recherchewege können in der Ausstellung nachvollzogen werden. Sondereintritt (nur Ausstellungsbesuch): 5,00 EUR / erm. 4,00 EUR Zur Ausstellung ist eine vertiefende Broschüre erschienen.


06. Juni bis 11. Oktober 2020

Wi(e)der das Böse Annäherungen an das Unerklärliche 

Schon immer haben sich die Künste der Darstellung des "Bösen" - und dementsprechend auch des "Guten" gewidmet. Aber wer oder was ist eigentlich "das Böse"? Der Teufel, an den eigentlich niemand mehr glaubt, kann dafür allein nicht mehr herhalten. Bereits Goethe legt dem Mephistopheles in den Mund: "Den Bösen sind sie los, die Bösen sind geblieben". Sind es Andersdenkende? Der Politiker, der Chef, der Nachbar, der Ausländer? Oder die Mücke, die nachts den Schlaf raubt? Vielleicht ist es die Paradoxie des "Bösen", dass es überaus real und zugleich nicht fassbar ist. Wenn auch das "Böse" als Inbegriff des moralisch Falschen gelten mag - wer definiert das Falsche und entsprechend auch das Richtige? Rund 50 Künstlerinnen und Künstler der komischen wie der "unkomischen" Künste wurden für die Ausstellung gebeten, dem individuell-persönlichen oder dem gemeinschaftlichöffentlichen "Bösen" auf die Spur zu kommen. Mit Malerei und Grafik, Film und Installation suchen sie nach Ideen und Antworten, nach Vorzeichen und Auswirkungen, zeigen Verweigerung, Verteidigung, Verhinderung und Widerstand. Entstanden sind spannende, unterhaltsame und mitunter verstörende Arbeiten, die die Besucherinnen und Besucher einladen, das "Böse" zu reflektieren und letztlich auch nach dem "Guten" zu suchen: "Verehrtes Publikum, los, such dir selbst den Schluss! / Es muss ein guter da sein, muss, muss, muss!"* *Bertolt Brecht: Der gute Mensch von Sezuan Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalogband 


Begleitprogramm zu den Sonderausstellungen 

Kuratorenführungen 

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 Museums-Melange 

Genießen Sie einen Nachmittag im Museum - mit einer unterhaltsamen Kurzführung und anschließendem Kaffeetrinken im Museums-Café. Eintritt inklusive Kaffee & Kuchen: 8,50 EUR; Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen beschränkt. Karten unter Tel. 05141/12 4540 Termine und Themen: 09.01., 15.30 Uhr 


Das Objekt des Monats 

(Dr. des. Christopher M. Galler) 14.05., 15.30 Uhr 

Ein kurzer Streifzug durch die Celler Stadtgeschichte 

(Hilke Langhammer M.A.) 11.06., 15.30 Uhr Wi(e)der das Böse. Annäherungen an das Unerklärliche (Hilke Langhammer M.A.)

Kunst & Bühne


Seit 25 Jahren existiert KUNST & BÜHNE am Nordwall in Celle .

Das Veranstaltungsangebot dieser Bühne ist  weit gefächert.
Die Leitung des Hauses arbeitet nahezu ausschließlich mit professionellen Künstlern, viele namhafte Künstler halten der kleinen Bühne bis heute die Treue und kehren immer wieder zu Gastspielen zurück. Sie schätzen das Ambiente - das tun auch die  Gäste, die das gastronomische Angebot - fast ebenso genießen wie das Bühnenprogramm.

Aktuelle Buchrezensionen:          www.schriftsaetzer.wordpress.com 

Manches zu Arno Schmidt:          www.wastebag.wordpress.com      

Spielplan Schlosstheater 2020

Schlosstheater Celle

Kommende Veranstaltungen


Der reguläre Spielbetrieb ist bis zu den Theaterferien eingestellt.


Schlosstheater Celle

Otto Haesler: 100 Jahre Bauhaus in Celle


Der Bauhaus-Vater in Celle war der Architekt und Baumeister otto haesler (1880-1962), der den Bauhaus-Gedanken entwickelte und in der Celler Architektur etablierte. Neben Walter Gropius und Hannes Meyer gehört er zu den Pionieren und Wegbereitern des Neuen Bauens bzw. der Bauhaus-Architektur.

Sein Schaffen als Baumeister und Siedlungsarchitekt brachte ihm internationale Reputation ein. In Celle arbeitete haesler von 1906 bis 1933 als freischaffender Architekt. So hat Celle seinen Gästen in Sachen Bauhaus einiges zu bieten. otto haeslers Siedlungen und Bauwerke prägen bis heute das Stadtbild. Seine sieben in den Jahren von 1924 bis 1930 in Celle entstandenen Bauten und Siedlungen sind überwiegend im Originalzustand erhalten und werden fast alle in ihrer ursprünglichen Funktion genutzt.

Das erleben Sie im Bauhaus-Jahr  in Celle

Offen, spielerisch, experimentell. Das ist der Bauhausstil. Und so soll der 100. Bauhaus-Geburtstag in Celle auch werden.

Thematische Führungen rund um die Bauhaus-Architektur und Veranstaltungen begleiten Sie durch das Bauhaus-Jubiläumsjahr 2019 in Celle. Die verschiedenen Bauhausführungen sind zu Fuß, per Rad und auch per Segway verfügbar.

zu den Bauhaus-Veranstaltungen

Ein eigenes Theaterstück des Schlosstheaters sorgt an einem Originalschauplatz für Unterhaltung und Wissensvermittlung, eine Fahrt mit der Bauhaus Bahn führt Sie entlang der wichtigsten Bauwerke otto haeslers und ein digitaler Rundweg macht Lust auf´s Selber-Entdecken.

Darüber hinaus zeigen viele weitere Veranstaltungen rund um otto haesler und das Neue Bauen, warum die Bauhausbewegung für Celle so bedeutend ist und war.

Entdecken und erleben Sie mit uns das Neue Bauen in Celle.


Mehr zu Otto Haesler und Bauhaus in Celle::

 https://bauhaus.celle-tourismus.de/bauhaus-in-celle-erleben


 https://www.grandtourdermoderne.de/magazin/reisen/das-bauhaus-und-die-moderne-in-niedersachsen/otto-haesler-touren/